Endodontie - Wurzelbehandlung

Eine Wurzelbehandlung wird immer dann nötig, wenn ein Zahn bis ins Zahnmark (die Pulpa) hinein erkrankt ist.

So z. B. bei  Entzündungsherden an der Wurzelspitze von devitalen Zähnen, die oft bei der Routinekontrolle  durch die Röntgendiagnostik entdeckt werden. Der bekannteste Fall ist starker Zahnschmerz durch akute irreversible Entzündungen der Pulpa z. B. durch tiefe Karies.

Ziel ist es, den Zahn zu erhalten, indem die Pulpahöhle ausgeräumt („Nerv gezogen“), desinfiziert und bakteriendicht verschlossen wird. Dies ist ein aufwendiges Verfahren, das sich  über mehrere Termine erstreckt.

In unserer Praxis kommen optische Vergrößerungshilfen und hochwertige moderne Spezialfeilen (NiTi) mit einem maschinellen Aufbereitungssystem zum Einsatz. Diese hochflexiblen Feilen ermöglichen das effiziente Bearbeiten auch enger und gekrümmter Kanäle.

Mit speziellen antibakteriellen Spüllösungen und Medikamenteneinlagen wird der Zahn  auf die Wurzelfüllung vorbereitet. Nach dem dichten Verschluß des Kanalsystems wird der Zahn aufgebaut und evtl. später prothetisch versorgt.

Während und nach der Behandlung werden Röntgenaufnahmen angefertigt, um den Verlauf der Behandlung und das Ergebnis zu kontrollieren und zu dokumentieren.

Der Gesamtaufwand der Behandlung richtet sich nach dem Umfang der nötigen Therapie.

© 2013 Dr. Markus Erlenkötter, Dr. Susanne Löffler, Werner Döllinger  ·  Impressum  ·  Mobile Website