Parodontologie

Gesundes Zahnfleisch ist die Grundlage für gesunde feste Zähne. Auch der allgemeine Gesundheitszustand wird von Parodontalerkrankungen negativ beeinflusst.

Herzerkrankungen, Diabetes und Rheuma stehen in wissenschaftlich gesichertem Zusammenhang mit parodontalen Keimen und von ihnen verursachten chronischen Entzündungen (Parodontitis).

Unbehandelt kann Parodontitis zu Knochenabbau und Zahnlockerung bis hin zum Zahnverlust führen. Hier ist Prävention ein Muss! Erste Symptome wie Mundgeruch, Zahnfleischbluten oder Entzündungen sollten daher professionell befundet werden. Bei spürbaren Zahnlockerungen ist der Zahnhalteapparat (Parodont) bereits massiv geschädigt und Knochen meist unwiederbringlich verloren.

Mit einer detaillierten Diagnostik beurteilen wir den Status Ihres Parodonts. Die Basis der Behandlung stellt Entzündungsfreiheit durch die langfristige Reduktion von Keimen und Bakterien in der ganzen Mundhöhle und speziell in den Zahnfleischtaschen dar.

Nach der Zahnstein- und Belagsentfernung erfolgt die geschlossenen Cürettage zur Reinigung der Wurzeloberflächen von Ablagerungen (Konkrementen) mit feinen Instrumenten und Ultraschallsystemen. Bei tiefen Taschen kann eine chirurgische Freilegung der Wurzel zur Reinigung durchgeführt werden. Begleitend wirken antibakterielle Spüllösungen und ggf. lokale Medikamente.

In bestimmten Fällen bestehen Möglichkeiten zur Unterstützung der Knochenregeneration mit modernen Schmelzmatrixproteinen.

Ein Check up in individuell regelmäßigen Intervallen fördert langfristigen Erfolg.

© 2013 Dr. Markus Erlenkötter, Dr. Susanne Löffler, Werner Döllinger  ·  Impressum  ·  Mobile Website